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2018/05/22 - Feuer in Supermarkt

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Feuerwehr löscht Brand in Supermarkt

Am späten Dienstagabend, um kurz vor 23 Uhr, gingen bei der Feuerwehr Hamburg über den Notruf 112 mehrere Anrufe ein. In einem mehrgeschossigen Wohngebäude im Glißmannweg im Hamburger Stadtteil Schnelsen brenne es im Keller, viel Rauch sei zu sehen. Sofort wurde durch die Rettungsleitstelle der Löschzug der Feuer- und Rettungswache Stellingen, sowie die Freiwillige Feuerwehr Schnelsen zu der angegebenen Adresse alarmiert. Als die Einsatzkräfte eintrafen, kam schwarzer Brandrauch aus dem Keller des Wohngebäudes. Eine umfassende Erkundung ergab, dass der Brand offenbar nicht im Keller, sondern in dem innerhalb des Gebäudekomplexes befindlichen Supermarktes ausgebrochen war. Dieser lag auf der Rückseite des Gebäudes in der Frohmestraße und war komplett verraucht.

Durch den Einsatzleiter wurde unverzüglich die Alarmstufe auf "Feuer 2" erhöht und weitere Einsatzkräfte nachgefordert. Mehrere Trupps drangen unter umluftunabhängigem Atemschutz, mit einem C-Rohr und Wärmebildkameras in den stark verrauchten Verkaufsraum des Supermarktes vor, um die Brandbekämpfung vorzunehmen. Ein Drucklüfter wurde vor dem Treppenraum zu den Wohneinheiten in Stellung gebracht, um diesen als möglichen Fluchtweg für die Bewohner rauchfrei zu halten. Eine Gebäudeevakuierung wurde im Verlauf des Einsatzes nicht notwendig. Die Trupps, die im Innenangriff vorgingen, konnten den Brandherd in einer Verkaufsfläche für Blumen lokalisieren. Dieser mit Kühlaggregaten ausgestattete Tresen war aus ungeklärter Ursache in Brand geraten und wurde mit einem C-Rohr abgelöscht. Mithilfe von Wärmebildkameras und tragbaren Leitern wurden Zwischendecken auf Brandnester kontrolliert. Die Entrauchung gestaltete sich schwierig, da die Lüftungsanlage des Supermarktes nicht genutzt werden konnte. Zwei Drucklüfter wurden hierfür durch die Feuerwehr Hamburg eingesetzt.

Der Einsatz der Feuerwehr Hamburg dauerte über drei Stunden, die Ermittlungen zur Brandursache hat die Polizei Hamburg übernommen. Eingesetzte Kräfte: 2 Löschzüge der Berufsfeuerwehr, 2 Freiwillige Feuerwehren, 2 Führungsdienste (B-Dienst, Bereichsführer FF), 1 Umweltdienst, 1 Wechselladerfahrzeug mit Abrollbehälter Atemschutz, 1 Pressesprecher, insgesamt 40 Einsatzkräfte

Text und Foto: Feuerwehr Hamburg, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Feu9