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An dieser Stelle berichten wir über unsere sehr vielseitige Arbeit und veröffentlichen unter anderem auch Fotos von Einsatzsituationen. Dies geschieht jedoch immer unter der Einhaltung des Datenschutzes und natürlich unter Berücksichtigung der Privatsphäre Betroffener. Den Hamburger Feuerwehren ist das detaillierte Berichten über Einsatzgeschehen und Nennung von näheren Einsatzinformationenen derzeit untersagt. Dennoch denken wir, dass die Bevölkerung ein Recht darauf hat, auch besonders in unserem Stadteil, über unsere Tätigkeiten zu erfahren, weswegen wir nur noch stark anonymisiert berichten werden. (12/2016)


Übungsabende bei der FF Schnelsen 2018

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Bereits zum zweiten Mal hatte die FF Schnelsen Gelegenheit, in einem leerstehendem Abrissobjekt eine realitätsnahe Übung zu absolvieren. 

Bei der ersten Übung mit dem Einsatzstichwort "Feuer, Menschenleben in Gefahr" stand die Menschenrettung über die Steckleiter sowie das Schlaumanagement in dem sehr engen Treppenhaus des Gebäudes im Vordergrund. Nach erfolgreicher Abarbeitung der Lage wurden anschließend noch die Türöffnung an mehreren Zimmertüren geübt.

Am zweiten Übungsabend lag der Fokus auf das taktische Absuchen großer Räume sowie die Beachtung des Eigenschutzes.

Mit der Meldung "Rauch aus einem Bürotrakt" machte der Angriffstrupp sich in dem stark verrauchten Gebäude auf die Spurensuche und musste dabei auf mögliche Gefahren, die Übungsausrichter simuliert hatten, reagieren. Beispielsweise stellten offene Kabelfasern, welche aus den Wänden ragten, oder große Deckenteile, welche drohten auf die Retter zu stürzen, eine solche Gefahr dar.

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"Piept Rauchmelder, riecht nach verbranntem Essen, ev. Personen in Wohnung"

So die Meldung von Anrufern, die durch das Piepen von gesetzlich verordneten Rauchmeldern auf ein Feuer aufmerksam wurden. Diese Woche allein 3x! Und zwei Mal mußte sich die Feuerwehr gewaltsam Zutritt zur Wohnung verschaffen. Einmal dabei sogar über eine angestellte Leiter und über den Balkon, weil die anwesenden Personen nicht öffneten. Grund dafür waren, dass die Personen in den Wohnungen eingeschlafen waren, nachdem sie ihr Essen auf den Herd stellten und offensichtlich nicht im Vollbesitz ihrer Handlungsfähigkeit waren. Zweimal leisteten sie dabei, erschreckt, dass plötzlich Feuerwehrleute mit Atemschutz vor ihnen standen, leichten Widerstand bei ihrer Rettung aus der verrauchten Wohnung. Die Polizei mußte dabei die Personen zurechtweisen.

Die Freiwillige Feuerwehren Schnelsen (HH) und Bönningstedt (SH) kamen zu einer gemeinsamen Übung in Bönningstedt zusammen.

Was war los in einem Industriegebiet in Bönningstedt? Diese Frage stellten sich zahlreiche Bürgerinnen und Bürger. Mehrere Feuerwehrfahrzeuge, aus Bönningstedt und sogar aus Hamburg, waren angerückt. Über 75 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Was war denn da los? Bei einem Brand in einem Lagerhallenkomplex mit Büros wurden mehrere Personen vermisst. Diese Personen mussten gesucht und dann gerettet werden. Der angenommene Großbrand wurde von verschiedenen Seiten bekämpft.

Die Wasserversorgung erfolgte über lange Wegstrecken, unter anderem auch aus einem Löschwasserteich. Auch die Feuerwehrbereitschaft aus dem Kreis Pinneberg rückte mit einem Abrollbehälter-Schlauch zur Unterstützung für die schwierige Wasserversorgung an. Die Besetzung dieser Sonderkomponente erfolgte durch Kameraden aus der FF Borstel-Hohenraden unter Leitung von OLM Sven Jehne. Aufgrund der starken Verrauchung in der Lagerhalle mussten zahlreiche Atemschutzgeräte eingesetzt werden.

Nach näherem Betrachten war jedoch die Situation schnell geklärt. Es fand eine gemeinsame Übung der Wehren statt.

Wie der Bönnigstedter Einsatzleiter, OLM Philip Hadler und Wehrführer Oliver Knabjohann aus Schnelsen berichten, werden die gemeinsamen Übungen regelmäßig im Wechsel durchgeführt. Mit dem Übungsziel wurde damit erneut die Zusammenarbeit der Wehren aus benachbarten Bundesländern in der Metropolregion Hamburgs geübt und vertieft.

Text und Bilder: D. Frommer

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Straße durch Wasserrohrbruch unterspült

Nicht nur großflächige Straßenunterspülungen durch Wasserrohrbruch in Niendorf, nein, auch in Schnelsen ist so etwas möglich, wenn auch nicht ganz so dramatisch. Bei einer Übung durch unsere JF im Flagentwiet wurde von den jungen Kameradinnen und Kameraden plötzlich ein immer stärker werdendes Blubbern auf der Straße Höhe Hausnummer 7 bemerkt. Im Verlauf wölbte sich die Straße über eine größere Fläche weiter auf. Wehrführer Oliver K., der die Übung begleitete, ließ sofort die gesamte Straße sperren und telefonierte mit der Rettungsleitstelle in Hamburg. Die ordnete zunächst die FF Schnelsen zu und informierte Polizei und Hamburg-Wasser zur Begutachtung.

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Feuerwehr löscht Brand in Supermarkt

Am späten Dienstagabend, um kurz vor 23 Uhr, gingen bei der Feuerwehr Hamburg über den Notruf 112 mehrere Anrufe ein. In einem mehrgeschossigen Wohngebäude im Glißmannweg im Hamburger Stadtteil Schnelsen brenne es im Keller, viel Rauch sei zu sehen. Sofort wurde durch die Rettungsleitstelle der Löschzug der Feuer- und Rettungswache Stellingen, sowie die Freiwillige Feuerwehr Schnelsen zu der angegebenen Adresse alarmiert. Als die Einsatzkräfte eintrafen, kam schwarzer Brandrauch aus dem Keller des Wohngebäudes. Eine umfassende Erkundung ergab, dass der Brand offenbar nicht im Keller, sondern in dem innerhalb des Gebäudekomplexes befindlichen Supermarktes ausgebrochen war. Dieser lag auf der Rückseite des Gebäudes in der Frohmestraße und war komplett verraucht.

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Hamburg (ots) - 11.05.2018, 16:15 Uhr, FEU2Y, Pinneberger Straße 83

Der Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg wurde von mehreren Anrufern über den Notruf 112 ein brennender Dachstuhl gemeldet. Auf dem Dach des Gebäudes sollte sich noch eine Person befinden. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass der Dachstuhl eines frei stehenden eines Einzelhauses, Größe etwa 10 x 10 Meter, brannte. Alle Personen hatten das Gebäude bereits verlassen. Eine männliche Person die sich auf dem Dach befunden hatte wurde vom Rettungsdienst erstversorgt. Eine Beförderung ins Krankenhaus war nicht erforderlich. Das Feuer konnte mittels 1 C-Rohr über Drehleiter und 2 C- Rohren im Innenangriff gelöscht werden. Um an einzelne Glutnester zu gelangen, mussten Teile des Daches aufgenommen werden. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis in die Abendstunden hin. Zur Brandursachenermittlung wurde die Einsatzstelle der Polizei übergeben. Eingesetzt waren 47 Einsatzkräfte 2 Löschzüge der Berufsfeuerwehr, 1 Freiwillige Feuerwehr, 1 Führungsdienst B, 1 Rettungswagen, 1 Notarzteinsatzfahrzeug, 1 Pressesprecher, 1 Wechselladerfahrzeug mit Abrollbehälter Atemschutz.

Text: Werner Nölken, Feuerwehr Hamburg, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Logo FUnter dem Stichwort "Feuer Landdrostenweg" rückte die Wehr Sonntag, den 22.04.2018 am Nachmittag aus. Bereits auf der Holsteiner Chaussee, Höhe Wählingsalle breiteten sich dichte Qualmwolken über die anliegenden Grundstücke und der Straße aus. Die Anfahrt musste jedoch über Heidlohstraße in den Landdrostenweg bis ganz zum Ende der Sackgasse erfolgen.

Hier war bereits ein starkes Feuer weithin sichtbar, dass sich zwischen den Reihenhäusern der Siedlung entwickelte. Die Hecke zur Grundstückstrennung brannte ebenfalls. Eine schnelle Erkundung des Gruppenführers der FF Schnelsen ergab, dass die Bewohner des Hauses nicht vor Ort waren und ein Angriff des im Vollbrand stehenden Gartenhauses von 2 Seiten erfolgen musste. Die Wasserversorgung wurde an das nachrückende 2. LF der Wehr delegiert.

Der mitalarmierte Zug der Berufsfeuerwehr, bestehend aus Löschfahrzeug und Drehleiter, erreichte noch vor dem 2. LF der FF Schnelsen den Einsatzort und überbrückte den etwas komplizierten Aufbau der Wasserversorgung über Hydrant, durch zunächst direkte Wassereinspeisung von Tank zu Tank an das LF1 der Wehr. Ein Hydrant befand sich zwischen den Reihenhäusern in rund 60m Entfernung.

Logo FTurbulente Nacht bzw. Morgen für die FF Schnelsen.

Gleich 4x wurde die FF Schnelsen in der Nacht zum Sontag und tagsüber alarmiert.

Zunächst lag ein Meldereinlauf des in Schnelsen liegenden Krankenhaus vor. Ein Unbekannter hatte eine Zigarette in einen Rauchmelder gesteckt und so für die Auslösung der Brandmeldeanlage gesorgt.

Dann gab es nachts um 02:00 eine "Feuer-Klein"-Alarmierung, wegen eines brennenden PKws. Berets auf der Anfahrt meldete die Leitstelle (FEZ) eine Brandausweitung auf einen 2. PKW. Bei Eintreffen brannten 2 Pkw in voller Ausdehnung, ein dritter PKW befand sich im unmittelbaren Gefahrenbereich, sodass der Einsatzleiter der FF Schnelsen ein weiteres HLF zur Unterstützung nachforderte. Es wurde darauf hin ein HLF der Berufsfeuerwache 15 hinzubeordert.

Logo FBrennt Schuppen nach Parafinverpuffung, 3 Gasflaschen im Feuer

In den Vormittagsstunden des Samstags kam es zu einer Alarmierung der FF Schnelsen, die an ihrem Stützpunkt gerade mit der Grundausbildung neuer Feuerwehrleute beschäftigt war. Sofort sprangen die Ausbilder aus Schnelsen, sowie ein Kamerad aus Eidelstedt auf das erste Fahrzeug und eilten an die Einsatzstelle.

Dort fanden sie bereits auf der Anfahrt durch starke Rauchentwicklung sichtbar ein ausgedehntes Feuer auf einem Privatgrundstück. Augenscheinlich ein Schuppen. Ein Mann hatte Kerzenwachs mit einem Brenner erhitzt und hatte dann den Arbeitsort ohne weitere Beobachtung verlassen. Das Wachs entzündete sich und sprang auf den gesamten Schuppen und umliegende Hecke und Bäume.

Logo FFW-HH: Feuerwehr Hamburg versorgt zwei Verletzte bei ausgedehntem Küchenbrand

Hamburg (ots) - Hamburg Niendorf, Feuer mit medizinischem Notfall (FEUNOTF), 04.02.2018, 21:44 Uhr, Rudolf-Klug-Weg

Am Sonntagabend wurde die Feuerwehr Hamburg in den Rudolf-Klug-Weg in Hamburg Niendorf gerufen. Anrufer meldeten über den Notruf 112 ein Feuer in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses. Als die ersten Kräfte der Feuerwehr Hamburg eintrafen, brannte die Küche einer Wohnung im zweiten Obergeschoss. Zwei Personen konnten sich vor Eintreffen der Feuerwehr in Sicherheit bringen, waren durch den Brand allerdings verletzt worden. Notfallsanitäter der Berufsfeuerwehr versorgten bei einem Mann Brandverletzungen, bei einer Frau eine Rauchgasinhalation noch vor Ort. 

VU BurgwedelFast gleich zum Vorjahr waren die Einsatzzahlen in 2017 mit 129 Einsätzen. In der Silvesternacht kamen dabei noch einmal 2 Einsätze für das abgelaufene Jahr hinzu und 4 für das Neue.

So gab es besonders im Oktober viele Einsätze der technischen Hilfeleistung durch die beiden Herbststürme. Mit 34% entspricht das rund 1/3 aller Einsätze für die Wehr. Mit 41% bei Feuereinsätzen zeigt sich jedoch weiter die Hauptaufgabe im Brandschutz.

Die Zahl der Blind-Einsätze ist fast gleichbleibend. Dies sind Einsätze, ausgelöst durch Rauchmelder in Wohnungen oder Brandmeldeanlagen in wichtigen Gebäuden. Erfreulicherweise sind die Unfug-Einsätze mit 6 Einsätzen und somit 4% aller Einsätze wieder zurückgegangen. Dies ist sicherlich auch durch die automatische Speicherung der Anrufnummern beim Notruf 112 zu begründen.

Obwohl die Wehr tagsüber z.Zt. außer Dienst ist (aufgrund des AGBF-Schutzziels können tagsüber nicht alle Funktionen garantiert werden), bleibt der weiterhin ansteigende Trend von 160 Einsätzen pro Jahr oder 15 Einsätze pro Monat, und ist eben nicht abgesunken. Wäre die Wehr tagsüber im Dienst, dann würden die Jahreseinsatzzahlen noch weiter ansteigen!

Schaubilder zur Einsatzstatistik 2017:

EINSZAHL17 FF KRS17 FF BAL17