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Einsatzberichte:

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir zum Schutz von Betroffenen sehr umsichtig mit der Veröffentlichung von Bildern aus dem Einsatzgeschehen umgehen müssen. Wir versuchen ab und zu Bilder einzustellen, bearbeiten diese aber, sodass die Privatsphäre der Betroffenen nicht gestört wird. Bilder auf dieser Seite dürfen nur für den Privatgebrauch benutzt werden, sie dürfen nicht weiter veröffentlicht werden ! Bei Fragen wenden Sie sich bitte an den Webmaster.


 



Einsatz 02.09.2009 Drucken

Wogenmannsburg:

Glück im Unglück hatten die Anwohner eines Hauses in der Wogenmannsburg durch ihr eigenes, besonnnenes Verhalten. Eine Bratpfanne mit heißem Fett war in Brand geraten. Die Flammen hatten bereits die darüberliegende Küchenschränke angesengt. Die Bewohner schalteten den Herd aus und löschten das brennende Fett mit Sand. Beim Eintreffen der Feuerwehr war das Feuer bereits gelöscht.

Hätten sie Wasser in die brennende Pfanne geschüttet, dann hätte es mit Sicherheit eine verheerende Fettexplosion gegeben, bei der mindestens die Küche komplett zerstört worden wäre. Von schwersten Verletzungen der Personen in unmittelbarer Nähe ganz zu schweigen.

Deshalb: Niemals brennendes Fett mit Wasser oder anderen Flüssigkeiten löschen; Explosionsgefahr!

Noch besser und schneller wäre es gewesen, einfach einen großen Deckel auf die brennende Pfanne zu legen. Das Feuer wäre in Sekundenschnelle gelöscht worden. Das Einkippen von Sand löscht zwar auch, dauert aber länger und die Flammen können löschende Person dadurch weiter verletzen.

Die Bewohnerin erlitt leichte Verletzungen durch inhallierten Rauch, lehnte aber eine weitere Versorgung ab. Mit einer Wärmebildkamera wurden Schränke und die Dunstabzugshaube nach Glutresten abgesucht.


(MyPersonalContent v1.3 © Rico Pinzke)
 
Einsatz 09.08.2009 Drucken

Bereich Osdorf und Schnelsen, 19:25-04:15 Uhr:

Gegen 19:25 Uhr des Tages kam es im Westen der Stadt Hamburg zu einer regionalen Unwetterlage mit rund 40L/m² Niederschlag in kürzester Zeit.

Da die Siele diese plötzlichen Wassermengen nicht so schnell ablaufen lassen konnten, schossen die Wassermassen samt Gullideckel aus den Straßen und liefen in diverse Keller und Tiefgaragen. Im Wesentlichen traf es die Region Osdorf und Nienstedte. Wehren aus dem gesamten Westen der Stadt wurden in die Region geschickt.

So wurde auch die FF Schnelsen mit beiden Fahrzeugen in dem Gebiet tätig, übernahm im Verlauf des Abends aber auch weitere Einsätze im eigenen Stadtteil.

Als sich die Lage gegen 22:00 Uhr zu entspannen schien, und beide Fahrzeuge gerade in die Fahrzeughalle gefahren wurde, rief die FEZ die Wehr über Funk und entsandte sie zum Modering mit beiden Fahrzeugen zu einer ausgedehnten Tiefgarage. Die Lageerkundung ergab, dass eine ca. 1000m² weite Tiefgarage rund 30cm unter Wasser stand und das Wasser eine Mittelspannungsstation mit 10KV bedrohte.

Zur Unterstützung der Pumparbeiten wurde die FF Stellingen und im späteren Verlauf der RW-Eidelstedt nachgefordert, sowie der E-Notdienst Vattenfall zur Lageabschätzung an die Einsatzstelle beordert. Die Hamb.Stadtentwässerung wurde wegen problematischer Wasserentsorgung ebenfalls angefordert.

Bereichsführer-Vertreter F193 übernahm die Gesamtkoordination der Einsatzstelle und forderte F32 "KFZ-Versorgung" (Benzin etc.) und eine Versorgung für die Einsatzkräfte an.

Nachdem von der Mittelspannungsstation keine Gefahr mehr ausging wurde mit insgesamt 6 Pumpen über mehrere Stunden die Tiefgarage und ein weiterer ca. 250m² großer Lagerraum leergepumpt und das Wasser zu weiter entfernteren Entwässerungsgräben bzw. in das Straßensiel am Schleswiger Damm geleitet.

Die FF Berliner Tor kam mit Kalt- und Heißgetränken sowie Schokoriegeln zur Versorgung an die Einsatzstelle. Gegen 03:15 Uhr wurde eine FF zur Ablösung und F32 AB-Hafen mit Wassersaugern an die Einsatzstelle nachgefordert. Die FF Hummelsbüttel übernahm dann ab 04:05 Uhr die Einsatzstelle, die FF Schnelsen meldete sich um 04:15 Uhr wieder über DME bei der Einsatzleitstelle ein.

Nachfolgend eine Bilderauswahl hauptsächlich vom Modering: Die Bildernamen dienen als Erklärung.

 


(MyPersonalContent v1.3 © Rico Pinzke)
 
Einsatz 24.07.2009-2 Drucken

Bönningstedter Weg:

Unter dem Einsatzstichwort "DRZF, Baum auf Straße" wurde die Wehr um 21:52 Uhr zum Bönningstedter Weg gerufen. Über der bei Joggern beliebten Straße lag quer ein großer Ast, der aus rund 7m Höhe durch eine Windböe von einem Baum abgerissen wurde.

Der Ast wurde mit einer Motorsäge in Teile gesägt und im Gehölz abgelegt. Da es sich bei dem Einsatzort um das Grenzgebiet zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein handelt, kamen Streifenwagen aus beiden Bundesländern. Man einigte sich, das die "Hamburger" die Berichstschreibung erledigen, da sie zuerst vor Ort waren.

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Einsatz 24.07.2009-1 Drucken

Lüttenredder:

Nachts um 2:12 Uhr wurde die Wehr zu einem brennenden Pkw gerufen. Es brannte ein Porsche 911 auf der Strasse in unmittelbarer Nähe zu zwei weiteren Fahrzeugen.

Der Brand war am Heck des Fahrzeuges ausgebrochen und griff schnell auf das Fahrzeuginnere über. Der Besitzer wurde zwar durch die Auslösung der Alarmanlage geweckt und unternahm noch Löschversuche mit einer Decke. Es gelang ihm aber nicht das Feuer zu ersticken. Erst der Angriff mit dem S-Rohr konnte ein übergreifen der Flammen auf die benachbarten Fahrzeuge verhindern und das Feuer löschen.

Brandbekämpfung

Der ausgebrannte Porsche

Brandausbruchsstelle

 

 

 

 

 

 

 


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Einsatz 19.06.2009 Drucken

Im Ginsterbusch:

ff-igel2009x.jpgZu einem ungewöhnlichen Einsatz wurde die Wehr um die Mittagszeit gerufen. Mit dem Alarmstichwort "TIER, Igel im Zaun" rückte die Wehr allerdings ohne Blaulicht zum Einsatzort aus, um einen Igel, der sich mit seinen Stacheln im Zaun verfangen hatte zu befreien. Der kleine Igel hatte mächtig Angst und fauchte die Einsatzkräfte böse an. Mit einem Bolzenschneider wurde eine Strebe am Zaun vorsichtig durchgeschnitten, auch um den Zaun nicht unnötig zu beschädigen und der völlig erschöpfte Igel befreit und an die Polizei übergeben. Die brachte ihn dann zum aufpäppeln ins Tierheim.

Man sieht also, die Freiwillige Feuerwehr ist nicht nur für Menschen da, auch Tiere werden von ihr befreit und gerettet.

 

 


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Einsatz 01.06.2009 Drucken

Frohmestraße, 2.OG.:

Natalie nach dem PA-Einsatz.Das kann auch mal passieren; Kleid unter dem Feuerwehrschutzanzug. Als die Feuermeldung “Frohmestr. 2.OG, Rauch aus Wohnung” über DME auflief, hatte Natalie sich gerade zum Ausgehen fertiggemacht. Dazu hatte sie sich ladylike ein Kleid ausgesucht. Aber keine Zeit zum Umziehen, schnell in die Schutzkleidung und los zum Feuerwehrhaus. Natalie wurde mit Ben als Atmeschutztrupp eingesetzt. Rauch drang auf der Balkonseite in die oberen Stockwerke, der Bewohner war nicht zu Haus. Die Wohnungstür wurde aufgebrochen, der Atemschutztrupp drang in die Wohnung ein, jedoch war dann kein Feuer zu sehen. Es brannten letztendlich 2 Kunststoffblumenkübel auf dem Balkon. Das Feuer hatte jedoch schon den Kunststoffrahmen des Fensters durchgebrannt, die Scheibe war  schon geplatzt. Gelöscht wurde mit einem Eimer Wasser. Nur wenige Minuten später, hätte die Wohnung im Vollbrand gestanden. Der PA-Trupp zog sich zurück und legte ersteinmal Gerät und Schutzkleidung ab. Darunter kam dann Natalies Kleid zum Vorschein, nur schnell in die Schutzhose gestopft. Zum Ausgehen war es wohl nicht mehr zu gebrauchen, und eine Dusche wird wohl auch nötig gewesen sein. Tja, so ergeht es unseren Mädels bei der Feuerwehr. Natalie nimmt es mit Humor.

 

 

 


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Einsatz 04.02.2009 Drucken

AKN-Übergang Ellerbeker Weg:

Bei einem Suizidversuch am AKN-Bahnübergang am Ellerbekerweg kam eine ältere Frau ums Leben. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde sie von einer AKN mit Fahrtrichtung Eidelstedt überrollt, ohne das der Lokführer dies bemerkte. Erst der nächste Zug bemerkte etwas im Gleis und alarmierte seine AKN-Zentrale. Diese alarmierte wiederum Polizei und somit die Feuerwehr. Für die Retter gab es jedoch nur noch die schwierige Aufgabe, die Einsatzstelle für die Polizei auszuleuchten und die Leiche zu bergen.

 


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Einsatz 27.01.2009 Drucken

Sellhopsweg, Pflegeheim:

Ein defekter Fernseher löste in einer Wohnung im Pflegeheim eine ausgedehnten Wohnungsbrand aus in derem Verlauf die Wohnung total ausbrannte. 4 Personen wurden dabei durch Rauchgasinhalation verletzt. Für die zuerst anrückende FF bestand das Problem zunächst, den Brandort zu finden, der in einer Wohnung am anderen Ende der Wohnanlage befand. Erst die aufwendige Erkundung ermöglichte dann eine Brandbekämpfung. Die gehbehinderte Bewohnererin hatte ein Qualmen des Fernsehgerätes bemerkt und begab sich langsam zum Empfang um den Brand zu melden. In der Zeit breitete sich das Feuer zu einem Vollbrand in der Wohnung aus. Der Brand wurde dann durch mühsames Aufbauen eines Löschangriffes über lange Flure und Treppenhäuser mit 1 C gelöscht.


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