Moderne Technik bietet mehr Sicherheit, erschwert aber teilweise die rasche Befreiung der Insassen. Wo an der Karosserie Spreizer und Schere anzusetzen sind, welche Vorsichtsmassnahmen nötig sind, um Airbags nicht nachträglich auszulösen, ist den Rettern nicht immer bekannt. Abhilfe bietet die vom ADAC erarbeitete und als Standard geforderte Rettungskarte. In Autos mit Airbags sollte sie künftig bei Auslieferung hinter der Fahrer-Sonnenblende angebracht sein.
Ende August fand die jährliche Übung der FF mit ihrer JF statt. Jugendfeuerwehrwart Olliver K. und sein Vertreter Maik J. hatten eine Übungslage bei der Fa. Horst Riessen,Bauausführung am Kuhlemannstieg in Schnelsen vorbereitet.
Lage: Verdächtiger Rauch aus einer Lagerhalle.
Im Übungsverlauf stellte sich heraus, dass eine Person als vermißt galt und eine starke Verqualmung, hervorgerufen durch ein Feuerausbruch in einem Teil der Werkstatt, den Löschangriff erschwerte.
Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr wurden den Trupps der FF-Kameraden zugeteilt und lösten mit ihnen gemeinsam die verschiedenen Aufgaben. Tom, einer der jüngeren Mitglieder, durfte als Angriffstrup zur Brandbekämpfung mit einem PA-Trupp ins Gebäude eindringen. Der eingesetzte spezielle Theaternebel sah zwar unheimlich aus, ist aber völlig ungefährlich.
Tom konnte erstmalig einmal das Gefühl der Orientierungslosigkeit zusammen mit den "Großen" erleben. Die Frage nach der Übung, wie er denn seinen Einsatzauftrag im verqualmten Gebäude empfand, beantwortete er begeistert mit den Worten: "Cool !!"
Auch die Gruppenführerfunktionen wurden durch die JF-Mitglieder ergänzt, so konnten die Jungs auch die zum Teil schwierige Entscheidungsfindung der Gruppenführer mal kennenlernen. Nach der Übung wurde gemeinsam das benötigte Material wieder in den Löschfahrzeugen verstaut. Aufgrund der Lage mußten eine ganze Menge Schläuche gerollt bzw. in Schnellkörbe verpackt werden.
Die Übung wurde zur Zufriedenheit von Jugendfeuewehrwart und Wehrführer abgearbeitet, ein paar Fehler bei einer Nachbesprechung besprochen und alle Teilnehmer, FF sowie JF waren begeistert über diese doch recht ungewöhnliche Zusammenarbeit. Ein Dank auch an Herrn Riessen (jun.) und seiner Tochter für das Übungsobjekt und die aktive Unterstützung während der Übung.
Aus organistatorische Gründen wurde unsere Homepage auf das Joomla-System umgestellt.
Das hat den Vorteil, dass nicht mehr der Webmaster allein die Site administrieren muß, sondern das viele unterschiedliche Authoren die Homepage aktualisieren können. So können auch weitere Bausteine, wie Medienpräsenter, Shoutboxes, Newsflash, Kalender,Gästebuch und vieles mehr mit eingebaut werden, was die Site sehr dynamisch macht.
Die neue Version mit dem Joomla-System ersetzt damit unsere sehr erfolgreiche Homepage, die bisher mit der Software NetobjektFusion bearbeitet wurde.
Wir hoffen, dass Ihnen und Euch die neue Gestaltung gefällt und hoffen weiter auf regen Besuch.
Alwin S., unser Alt-Wehrführer hat den Kampf um seine schwere Krankheit verloren. Er verstarb am Montag, den 25. Mai 2009.
Obwohl wir um seine jahrelange schwere Krankheit wußten und wir erkennen mußten, wie sehr die Krankheit ihn doch zeichnete, sind wir erschüttert und betroffen. Wir freuten uns immer, wenn es Alwin mal besser ging und er uns beim Dienstabend oder bei Veranstaltungen besuchte. Viele von unseren langjährigen Kameraden kannten und schätzten ihn. Er hat die Wehr, aber auch uns maßgäblich geprägt. Seit 1956 war Alwin Mitglied der FF Schnelsen. Von 1970 bis 1994 war er Wehrführer der FF Schnelsen und damit einer der dienstlängsten Wehrführer in Hamburg.
Sein Wirken hat die FF Schnelsen in Hamburg bekannt gemacht. Wenn man sagte, man komme aus Schnelsen, dann wußten viele, dass es die Wehr von Alwin war. Die FF Schnelsen hat durch ihn einen sehr guten Ruf in Hamburg bekommen. Seine Traditionen werden bis heute von der Wehr und von ihrem jetzigen Wehrführer Helmut Zentner weitergelebt. Viele Bräuche, die Alwin in die Wehr brachte, haben wir auch heute noch. So ist Alwins Motto "Der Ein- und Austritt ist freiwillig, alles was dazwischen liegt, ist Pflicht" bis heute auch das Motto der jetzigen Wehrführung.
Wir haben zusammen mit Alwin vieles erlebt. Die 75-Jahrfeier, aus der Löschi hervorging, unser Symbol im Wappen, aber auch die BMW-Isetta sind ein wesentliches Merkmal aus Alwins Feuerwehrzeit. Es gab viel Lustiges, aber ab und zu auch mal Ernstes. Alwin verstand es immer uns zusammenzuhalten.
Nun ist er von uns gegangen. Uns bleibt als Trost, dass er nun nicht mehr leiden muß und keine Schmerzen mehr hat. Aber fehlen wird er uns trotzdem. So bleiben wir zurück mit vielen guten Gedanken und Erinnerungen an unseren lieben Alwin, einem großartigen Menschen und gutem Freund.
Tschüß Alwin, Du wirst uns fehlen. Deine Freiwillige Feuerwehr Hamburg Schnelsen Edgar Kaminski